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Colour your Life März 2010: Kamelien - die chinesischen Rosen

In China war die Kamelie (Camellia) ebenfalls schon vor über tausend Jahren eine beliebte Zierpflanze, in Europa dagegen kennt man sie erst seit etwa 300 Jahren. Ihren Siegeszug trat sie sehr schnell an und es kam im 19. Jahrhundert sogar zu einer Art „Kamelienrausch". Wegen ihrer Herkunft aus dem Fernen Osten und ihrer edlen, gleichmäßigen Blüten, die an Rosen erinnern, wird die Kamelie manchmal als „Chinesische Rose" bezeichnet. Die Palette der Blütenfarben reicht von reinem Weiß über zarte Rosatöne hin zu warmem, dunklem Rot. Die Blüten sind einfach, halb- oder ganz gefüllt. Die Blütenblätter der Kamelien sind besonders fest und kräftig, so dass sie wie Kunstwerke auf feinem Porzellan anmuten. Auch nach der Blüte sind Kamelien attraktiv, denn sie haben immergrüne, glänzende Blätter. Ihre Ansprüche ähneln denen von Rhododendren: Der Boden sollte humusreich, durchlässig und kalkarm sein. Werden Kamelien gegossen, ist es darum am besten, Regenwaser zu nehmen, denn es ist von Natur aus kalkarm. Als Topf- oder Kübelpflanzen im Haus können Kamelien schon im Winter blühen, im Garten zeigen sie ihre Blüten von Mitte März bis Anfang Mai. Die Frosthärte ist sortenabhängig. Robustere Kamelien können unter bestimmten Bedingungen, zum Beispiel im Weinbauklima oder an einem geschützten Platz in einem Innenhof, ganzjährig im Freien wachsen

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