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Warum hat der Ginster keine oder nur sehr kleine Blätter?

Bald zeigen auch die ersten Ginster (Cytisus) ihre markanten Blüten, die typisch sind für Mitglieder der Familie der Schmetterlingsblütler. Dicht an dicht stehen die  kräftig grünen Triebe, die mit den hübschen, symmetrisch aufgebauten Blüten besetzt sind ,die manchmal einen intensiven Duft verströmen. Viele Ginstersorten haben fast blattlose Stängel und sehen deshalb sehr interessant aus. Doch stellt sich der Pflanzenfreund die Frage: Warum hat der Ginster keine oder nur sehr kleine Blätter? Nun, das ist die Folge einer Anpassung an besondere Standorte: Ginster gedeiht in der Natur – dort wo sonst keiner wachsen nämlich auf relativ nährstoffarmen, gut wasserdurchlässigen Böden an sonnigen Stellen. Er kann sich dort gut entwickeln, weil er wegen seiner kaum oder gar nicht vorhandenen Blätter weniger Wasser verdunstet als Gehölze mit vielen großen Blättern. Hieraus lassen sich auch die Ansprüche für Zierginster ableiten, der in den Garten gepflanzt wird und im Frühjahr mit seiner Blütenfülle erfreut: Ein sonniger Standort ist wichtig und der Boden sollte gut wasserdurchlässig und nicht zu nährstoffreich sein.

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