

Eingebettet - mitten in den schottischen Lowlands- liegt das sagenhaft schöne Drummond Castle. So schön das Schloss auch ist, doch das eigentliche Augenmerk richtet sich hier auf den einmaligen Terrassen-Garten, der zudem zu den schönsten Formal-Gärten der Welt zählt.
Eingebettet - mitten in den schottischen Lowlands- liegt das sagenhaft schöne Drummond Castle. Das aus der schottischen Renaissance stammende Schloss wurde im 17. Jahrhundert rund 3 km südlich von Crieff und circa 90 Kilometer nördlich von Edinburgh errichtet. So schön das Schloss auch ist, doch das eigentliche Augenmerk richtet sich hier auf den einmaligen Terrassen-Garten, der zudem zu den schönsten Formal-Gärten der Welt zählt.
Auch heute noch sieht der Garten so aus, wie ihn der Künstler Jacob Thomson 1842 beschrieb. Er formulierte es so: „Der Garten von Drummond Castle erscheint schöner denn je - Terrasse auf Terrasse ergibt sich der Garten in den Park und das weite Land hinein. Die Gartenräume und Terrassen sind immer wieder mit Statuen und Büsten großer schottischer Männer gestaltet. Seite an Seite, Blumen in jeder Farbe, deren Duft die Luft erfüllt. !“ Tatsächlich stammt die Anlage – wie erwähnt - aus dem frühen 17. Jahrhundert – ein bemerkenswertes Überbleibsel der schottischen Renaissance, überzogen mit einer Bepflanzung aus dem 19. Jahrhundert, als zu Füßen der Terrassen neue Parterres angelegt und zahllose Formsträucher gepflanzt wurden. Wenn wir der Treppe über die Terrassen hinunter vom Schloss in den Garten folgen, bemerken wir sofort dass hier etwas anders ist. Die Wege sind nicht aus Kies und die Fläche drum herum aus Gras, Nein – hier ist es umgekehrt, man hat die Grasflächen zu Wegen gemacht und den Kies für die Abdeckung der Flächen genutzt.
Zahlreiche Buchshecken säumen hier die (Platzhalter) Beete ein. Wacholder, Stechpalmen und Eiben mischen sich mit schönen Statuen und Vasen. Ja, und sogar Japanischer Ahorn hat seinen weiten Weg aus Asien hierher gefunden. Eine zentrale Nord-Süd-Achse verbindet diesen Teil und die Terrassen. Ein Blick von Oben herab zeigt das berühmte Andreas Kreuz der schottischen Flagge, hier durch Buchshecken und Blumen – eingearbeitet in den Garten. In der Mitte der Achsen steht ein Obelisk der als riesige Sonnenuhr fungiert und die Zeit der damals bekannten Metropolen anzeigt.
Die zentrale Achse führt uns zu einem Brunnen der als alte schottische Grotte gestaltet wurde. Weiter geht es durch ein Tor in der Mauer des französischen Gartens und bringt uns zum Vegetable Garden, wo schon früher das Hauseigene Gemüse angepflanzt wurde. Als Königin Viktoria, 1842 zu Besuch war schrieb sie in ihr Tagebuch: ,,Wir spazieren im Garten, der wirklich sehr schön ist, mit Terrassen, wie ein alter französischer Garten.“ Wahrlich Königlich ist nicht nur der Garten, sondern sind auch die Hauseigenen Pfauen die Tag für Tag durch den Garten schreiten.