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Noch einmal raus! Der Garten vor dem Winterschlaf

Jetzt freut man sich vielleicht schon auf das Gartenjahr 2013. Bevor es allerdings so weit ist, will der Garten  - Dank der Landschaftsgärtner - auf seinen Winterschlaf vorbereitet werden!



Schneiden oder nicht schneiden?


Die meisten Stauden sind im Spätherbst bereits eingezogen, das heißt die oberirdischen Pflanzenteile sind abgestorben. Im nächsten Frühjahr treiben sie neu wieder aus. Am besten schneidet man die trockenen Stiele und Blätter eine Handbreit über dem Boden ab. Bei einigen, wie zum Beispiel Sonnenhut, Kugeldistel und vor allem bei Gräsern, sind die trockenen Stiele jedoch ein besonders schöner Winterschmuck:. Landschaftsgärtnerin J. Deimling: „ Mit Raureif überzogen, glitzern sie dekorativ und sollten erst im Frühjahr zurück geschnitten werden. Über den richtigen Zeitpunkt für den Rückschnitt von Gehölzen gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen - manche bevorzugen den Schnitt vor dem Winter, andere schwören darauf, erst im zeitigen Frühjahr zu schneiden. Unbestritten aber ist, dass sämtliche Winter- und Frühlingsblüher nicht im Herbst geschnitten werden, denn sie haben ihre Blütenknospen bereits vor dem Winter angelegt und dürfen deshalb nur im Sommer geschnitten werden.“


Dies gilt zum Beispiel für Sträucher wie Zaubernuss, Forsythie, Zierjohannisbeere und Zierkirsche. Wer nicht sicher ist, was er im Spätherbst noch schneiden kann, fragt am besten einen Fachmann für Garten und Landschaft - der weiß, was er tut und nimmt auch das Schnittgut gleich mit. Die Profis sind auch die richtigen Ansprechpartner für die Kontrolle von Wegeplatten und Terrassenbelägen. Besonders im Winter ist es wichtig, dass der Untergrund sicher und fest ist. Wackelnde Steinplatten können, wenn sie nass sind oder wenn Schnee darauf liegt, zu sehr unangenehmen Stolperfallen werden.

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