Dieses „Röschen“ ( eigentlich gehört sie zur Familie Eisenkrautgewächse) ist das Chamäleon unter der Kübelblühern – sie ändert ständig ihre Blütenfarbe! Dies ist auch der Grund für seinen deutschen Namen“Wandelröschen“.

Wandelröschen 1-AMDer botanische Name des Wandelröschens lautet „Lantana“ und leitet sich vom lateinischen „lentare“ für „biegen“ ab. Dies bezieht sich auf die Biegsamkeit ihrer Zweige. Abhängig von der Sorte lassen sich zwei unterschiedliche Facetten bewundern: Während sich die weißen Blüten mit der Zeit in ein zartes Rosa verfärben, erstrahlen die ursprünglich gelben Blüten am Ende Rosa bis Orangerot. Seine etwa drei Zentimeter großen und am Blütenrand gekräuselten Blüten sitzen in soeganannten Trugdolden um einen hellgrünen Blütenknopf zusammen. Ihr leicht hängenden Zweige tragen ganzjährig die ovalen und rauhen Laubblätter.

 

 

 

Wandelröschen-3-AMFür sein Farbenspiel benötigt „Lantana“ – so ihr botanischer Namen – einen sonnigen bis vollsonnigen Platz sowie ausreichend Wasser und Dünger. Leider ist sie extrem empfindlich beüzglich kühlere Temperaturen. Sobald die Nachttemperaturen unter 8 Grad Celsius fallen, wollen sie ins Winterquartier. Bei der Überwinterung zeigt sich das Wandelröschen allerdings anpassungsfähig und kommt auch in kühleren Räumen wie z.B. Wintergärten zurecht. Übrigens: „Lantana kann das ganze Jahr über blühen! Vorraussetzung ist, dass sie im Winterquartier viel Sonne und genügend Wärme bekommt. Erst ab April oder Mai darf sie wieder auf den Balkon oder die Terrasse gestellt werden. Ein kräftiger Rückschnitt im Frühjahr belohnt sie einem kräftigen und buschigen Wuchs. Größere Kronen und mehr Blüten bekommt man zuswm wenn im Sommer die Triebe entspitzt werden.

Fotos:  A. Modery

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