15. Mai – das ist der Stichtag für uns Gartler! Die Eisheiligen haben dann für dieses Jahr die Gartenscholle verlassen (HOFFENTLICH!!.) Jetzt kann es für uns losgehen! Gummistiefel an – Spaten aus dem Geräteschuppen  und los geht´s!  Unsere neuen Pflanzen bekommen ihren Platz in der “Oase”  zugewiesen.

Beste Pflanzzeit

Richtig einpflanzen

Gerade für viele Pflanzen ist gerade das Frühjahr die beste Pflanzzeit. Wichtig ist, dass der Boden aufgetaut und nicht zu nass ist. Egal ob Stauden oder Gehölz – damit sich die „Neuen“ an ihrem zugewiesenen Plätzchen wohl fühlen, sollten wir Schritt für Schritt vorangehen.

 

 

 

 

Erster Schritt

Egal ob im Garten oder für den Balkonkasten – unsere Neuankömmlinge werden zunächst vorsichtig aus dem Topf genommen. Bei Plastiktöpfen hat sich eine „Druckmassage“ bewährt  – d.h. den Topf mit beiden Daumen und Zeigefinger umfassen und drücken. So lösen sich die Wurzeln von den Topfwänden. Zudem   werden die Feinwurzeln, die sich durch die Wasserabzugslöcher der Töpfe geschoben haben, entfernt. Dann wird die Pflanze aus dem Topf genommen und Wurzelballen mit den Fingern gelöst.

 

 

 

 

Zweiter Schritt

Nach der Massage und der „Wurzelbehandlung“ geht’s zunächst nochmals in den Topf zurück. Denn jetzt wird mit einen Vollbad mit „Badezusatz“  verwöhnt! Ob Eimer oder Wanne – das Gefäß wird mit handwarmen Wasser so gefüllt, dass der gesamte Wurzelballen bedeckt ist. In das Wasser gibt man den Pflanzenaktivator (z.B. Pflanzen Liebe) dazu. Somit wird der gesamte Wurzelbereich der neuen Pflanze bereits von Anfang an mit dem Wurzelbakterium optimal versorgt. Die Pflanze bleiben solange im Wasser stehen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Dann aus dem Wasser nehmen.

Der Pflanzenaktivator besitzt besondere Fähigkeiten:

– Verbesserung der Keim- und Wurzeltätigkeit

– Unterstützung der Wurzeln beim Herauslösen der Nährstoffe aus dem Boden.

– Bildung eines Schutzschildes um die Wurzeln im Kampf gegen Krankheitskeime.

– Förderung des Wachstum

– Reduzierung der mineralischen Düngergaben und somit Schutz wichtiger Ressourcen wie Wasser und Luft

 

Dritter Schritt

Jetzt heben wir das Pflanzloch aus. Die Faustregel besagt, dass das Pflanzloch etwa eineinhalb bis zweimal so breit und tief sein soll wie die Größe des Wurzelballen ist! Nicht vergessen: Erst ein tief gelockerter Boden, der über das Pflanzloch hinausgeht wird zum idealen Plätzchen. denn die Wurzeln können sich besser ausbreiten. Um die sogenannte Staunässe zu verhindern  – einfach ein  paar Schaufeln Sand mit Erde vermischen oder mit einer dreifingerbreiten Drainageschicht aus Kies kann die Wasserdurchlässigkeit des gelockerten Bodens vom Pflanzloch noch verbessert werden.

Die Pflanze wird nun in das Pflanzloch gehalten, das Loch wird mit Erde und Kompost aufgefüllt und danach mäßig angegossen. Bitte nicht zu viel gießen und auch die Erde nicht einfach feststampfen. Das verdichtet den Boden zu sehr.

Modery Tipp:

Wir sammeln rund um die „Neuen“ Steine und vor allem Wurzeln ein und entfernen  hartnäckige ungeliebte Wildkräuter (Unkräuter!) wie z.B. Giersch.  Denn später bekommen wir sie kaum noch los!

 

 

 

 

 

Fotos: A. Modery

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