Endlich geht’s zurück auf die Scholle! Der erste und wichtigste Arbeitsschritt für erfolgreiches Garteln: Die Bodenvorbereitung im Beet! Nur ein gesunder Boden kann gesund Pflanzen wachsen lassen. Zudem sind gute Böden die Voraussetzung für sauberes Wasser, sie liefern Nahrungsmittel und Rohstoffe, speichern und filtern Wasser und können Schadstoffe abbauen.

 

Wussten Sie schon…
 In einer Handvoll Gartenerde so viele Organismen leben können, wie Menschen auf dem ganzen Erdball? In den obersten 30 cm eines Quadratmeters Gartenboden tummeln sich bis zu 60 Billionen Bakterien, 10 Milliarden Strahlenpilze, 500 Millionen Einzeller und rund 200 Regenwürmer! Jeder dieser winzigen Bodenbewohner trägt mit seinen Aktivitäten zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. So sorgen Bakterien für die Umwandlung von Nährstoffen, während Strahlenpilze als ausgesprochene Zersetzungskünstler für den Humus bekannt sind. Regenwürmer verbinden Boden und Humus zum sogenannten Ton-Humus-Komplex, der Basis für einen fruchtbaren Boden. Der Boden ist etwas ganz besonderes. Er entwickelt sich langsam, sehr langsam. Die Menge an Erde, die wir ausheben um zum Beispiel einen Baum zu pflanzen, hat viele Jahrhunderte benötigt, um “Boden” zu werden. Um genau zu sein: 15.000 Jahre dauert es im Durchschnitt, bis ein Meter Boden entsteht.

Bodenbearbeitung: Lockern ist besser als Graben
Vor jedem Neubeginn einer Gartensaison ist die Bodenbearbeitung unerlässlich. Das gilt sowohl für Neuanlagen als auch für alteingesessene Beete. Prinzipiell sollten wir auf das Umgraben im Garten verzichten, Ausnahme sind schwere Lehmböden oder Rohböden. Alle anderen Bodenarten werden im Frühjahr lediglich an der Erdoberfläche mit sogenannten Bodenbelüftergeräten wie Grubber, Sauzahn, Kultivator usw. flach „durchgekämmt“.

Gruber: Der “Dreizack”                                                                                                                  Sauzahn: Der “Minipflugschar”

Wichtig: Beim Umgraben wird durch das Umgraben das Gleichgewicht der Bodenstruktur und somit die Wirkung von Mikroorganismen gehemmt.  Mein Tipp: Mit Sauzahn oder Grubbern lässt sich der Boden gut lockern, denn es wird nur die oberste Erdschicht bewegt und die Bodenstruktur bleibt größtenteils erhalten.

Gießbehandlung:
Bodenverbesserer ( z.B Biotaurus Kompost)wird mit der Gießkanne – verdünnt mit Wasser auf die Gartenerde ausgebracht. Einfach vier Verschlusskappen Biotaurus in mindestens fünf Liter Wasser geben und gleichmäßig über der Erde verteilen.
Wichtig: Die Erde sollte zur Anwendung leicht feucht sein. Nach der Anwendung immer nur so viel gießen, wie die Erde aufnimmt. Für die Gießanwendung muss das Volumen der zu behandelnden Blumenerde bekannt

 

 

 

 

 

8 Punkte Bodenakivierungs – Programm mit Bodenbakterien
Die Erde besitzt von Haus aus alle die Nährstoffe und Nährelemente, die die Pflanzen brauchen. Doch leider verfügen die Pflanzen in den seltensten Fälle die Fähigkeit, diese „Nahrung“ aus der Erde herauszulösen und für sich verfügbar zu machen. „Verhungern trotz gefüllter Vorratskammern“. Hier kommen nun Bodenaktivator (z.B.„Biotaurus Kompost)“ zum Einsatz. Das Wurzelbakterium besitzt besondere Fähigkeiten:
– Verbesserung der Bodenstruktur
– Verbesserung der Keim- und Wurzeltätigkeit
– Unterstützung der Wurzeln beim Herauslösen der Nährstoffe aus dem Boden.
– Bildung eines Schutzschildes um die Wurzeln im Kampf gegen Krankheitskeime.
– Förderung des Wachstum
– Steigerung des Ernteertrages
– Reduzierung der mineralischen Düngergaben
→ Schutz wichtiger Ressourcen wie Wasser und Luft

Fotos: A.Modery

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